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Die Indie-Welt ist größer als man denken könnte - genau: noch größer! -
und lange nicht jede feine Single erscheint zwangsläufig auch in
Deutschland. Weil sich aber auch, manchmal gerade dort das Hinhören
lohnt, wo sich noch nicht allzu viele Menschen tummeln, gibt es auf
diesen Seiten in nicht ganz regelmäßigen Abständen, aber garantiert
mehrmals im Monat jeweils drei Kurzvrezensionen von in der Regel
bislang
nicht in Deutschland veröffentlichten Platten von Bands, die jetzt noch
nicht jeder kennt, denen man aber durchaus später einmal wieder
begegnen
könnte. In diesem Sinne: Dabeisein ist alles - gerade von Anfang an...
 Abseits von populärem Indierock-Gebahren und Lo-Fi-Freakout spielen Mr
Fogg ihren introviertierten, elektronisch verzierten und in
schrulliges
Art-Design verpackten Indiepop. Klingt nach Notwist - und hört sich
auch so an, mehr noch als auf dem Hit "Giving In" auf den beiden
begleitenden B-Seiten.
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 Noch stiller und zudem weitaus elektronischer lassen es Cathode
angehen. An und für sich ein reines E-Projekt, haben sie für ihre
Über-Single"Chronophobia" Sängerin Caroline Thorp eingeladen, was
dem Song einen Hauch der extravagant-stilvollen Klasse von The Knife
verleiht. Auf der Rückseite der AA-7'' ist mit der Soundtrack-Arbeit
"Economic Growth" zu Richard Fenwicks gleichnamigem RND-Film aber
auch
ein repräsentativerer Track zu finden.
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 Zum Abschluss noch was ganz Großes: Cagedbaby werdem im Frühjahr im
Vorprogramm von niemand Geringerem auftreten als den Chemical
Brothers. Da man sich relativ mühelos vorstellen kann, wieviele
Projekte für diesen Platz vorstellig geworden sein dürften, muss also
was dran sein an Cagedbaby - und, wenig überraschend, tatsächlich:
"Golden Triangle", zusammen mit der B-Seite "Evolution" in dickes
weißes Vinyl gepresst, ist ein technoider Düsterdisco-Kracher, von dem
in 2006, nicht zuletzt dank einiger clubbiger Remixe, zu hören sein
wird.Friedrich Reip
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http://www.mrfogg.co.uk - http://www.cathode.org.uk - http://www.cagedbaby.com
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