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Die Debütalben schießen nach wie vor aus dem Boden, dass einem Angst
und Bange werden könnte. Dabei braucht es eigentlich nicht mal zehn Songs,
A- und B-Seite reichen mitunter völlig, weswegen die Platten der heutige Dreierrunde auch nicht mehr zu bieten haben - zumindest quantitativ...
 Den Anfang machen diesmal The Close-Ups, hinter denen sich, Marke
Gorillaz, vier coole Comicfiguren verbergen und die den liebenswerten
Girlpop von "Felt Pen Steel Shutter" (und die B-Seite "Saturday Girl
In Bedworld", für deren Titel allein man die Band schon lieben muss)
in
leuchtend rotes Vinyl geritzt haben. Schön.
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 Anders schön sind Guile, auf deren Debütsingle "My Salvation/ You
Had
It All" (exakt, für diese Jungs gibt's nur A-Seiten) man die Melodien
erst unter einem Berg Krach und Feedback hervorbuddeln muss. Der Weg
ist
ja aber bekanntlich das Ziel, und auch wenn die Jungs aus Cannock nicht
die ersten sind (und hoffentlich nicht die letzten), die sich an der
Heraufbeschwörung des Geistes früher The Verve versuchen, hört man
doch gern zu.
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 Nichtsdestotrotz unterm Strich eine ganze Nummer größer sind aber
Drive-By Argument, oder, um es anders zu sagen: wenn "Sex Lines Are
Expensive Comedy" (take a minute to think about it!) ist ein
lupenreiner Indiehit! Emo-Vocals auf den Punkt, ein rasendes Keyboard,
ein Händchen für Spannungsaufbau, eine knackige Produktion dazu - mehr
geht nicht. Geht nicht? Die B-Seite "Eyefishstarfisheye" ist noch
besser!Friedrich Reip
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http://www.theclose-ups.com http://www.guilemusic.com http://www.drivebyargument.co.uk
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