 Um zu wissen, wovon sie singen, haben sich die Mädchen die Texte übersetzen lassen, doch bleibt ihr Gesang emotionslos und würde man nicht die Originale kennen, blieben die Texte an einigen Stellen unverständlich. Die Songs sind auch nicht besonders pfiffig arrangiert: alle Mädchen singen zur gleichen Zeit das selbe, Kontraste sind hier genauso wenig vorhanden wie Reibepunkte. Da Songs wie „Junimond“ und Seligs „Ohne dich“ von diesen Reibepunkten leben, ist die Totgeburt vorprogrammiert.Alle zwölf Songs hintereinander zu hören ist, wie in einem Zimmer zu sitzen, in dem zuvor eine Flasche Erdbeerparfum ausgeschüttet wurde, eine Riesenportion Zuckerwatte zu essen und dabei Cola zu trinken. Überzuckerung garantiert. Nur für Menschen zu empfehlen, die auch vor Compilations wie „Kuschelklassik“ nicht zurückschrecken. Johannes Mihram
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