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Was ist ein wirkungsvolles Mittel, auf einen Newcomer aufmerksam zu machen? Einfach den Hit an den Anfang des Albums setzen. So gemacht auf "Rasta Still De 'Bout", dem zweiten Album nach "Freedom" von 2003. Der gleichnamige Song mit Luton Fyah als Unterstützung ist so gut, dass er gleich als Albumtitel herhalten musste. Der Refrain geht schnell ins Ohr und bleibt auch dort, selbst wenn es immer etwas befremdlich ist, dass Europäer zu ihrer eigenen Untergangsmusik tanzen. Aber bei den schönen Roots-Riddims von Andreas "Brotherman" Christophersen und Lynford "Fatta" Marshall ist verständlich, warum niemand stillstehen will.
 Inhaltlich gibt es kaum Überraschungen, zentrale Themen sind die Liebe - zu Frauen und zu Jah und die Schönheit der Welt und die Freude am Leben. Die hört man Josie Mel beim Singen förmlich an und man sieht im Geiste sein Lächeln auf dem Gesicht. Selbst in einem Song wie "All Over Your Face", in dem er von einer Frau singt, die ihn verlassen hat, schwört er trotzdem, alles für sie zu tun, bittet aber darum, dass sie nicht mehr zu Hause anrufe, weil er jetzt auch eine neue Frau habe, die er über alles liebe. Diese überschüssige Liebe steckt an und so wird sich "Rasta Still De 'Bout" noch öfter in meinen CD-Spieler wiederfinden.
Robert Kneschke
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