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Oh boy, this one's gonna hurt! Vielen, die dieser Tage so gern ein
Loblied singen auf die Schöpfungskraft der Bands der im vergangenen
Herbst erst so richtig ins Rollen gekommenen Welle prächtiger junger
Indiebands, steht eine schwere Stunde bevor: wirklich neu ist das alles
keineswegs - die großen Momente der Combo, an der sich Bands wie Franz
Ferdinand, die Futureheads oder die so großartigen Bloc Party
orientiert haben, liegen nur weit genug zurück, um schon wieder
vergessen worden zu sein.
 Gang Of Four heißt die Wiege all der artsy Breaks, der knarzigen
Dance-Bassgitarrenläufe und der eiskalt auf den Beat geknallten Vocals
- nachzuhören auf der einem Hieb in die Magengegend des gegenwärtigen
Newcomer-Hypes gleich veröffentlichten Retrospektive "Return The
Gift". Der Clou an der Sache: Gang Of Four waren nicht nur als
erste da, ihre Songs klingen heute, über 20 Jahre nach ihrer
Erstveröffentlichung, frischer denn je - und besser als der Rest!Der heult nichtsdestotrotz mit den Wölfen und erweist den so
frappierend
offensichtlichen Vorbildern nun auch ganz offiziell die Ehre. So haben
sich u.a. die Yeah Yeah Yeahs, The Others, Hot Hot Heat, The
Rakes und Amusement Parks On Fire nur zu gern bereit erklärt, für
den
Titel dieses fantastischen Doppelalbums einzustehen und sich für all
die
stillschweigende Inspirationssuche im kreativen Output von Gang Of Four
mit exklusiven Remixen zu revanchieren - die durch die Bank zumindest
klar machen, dass die Jungs und Mädchen ihre Hausaufgaben gemacht haben
und sich durchaus auf ihr Handwerk verstehen. Die Show stehlen sie den
alten Herren indessen nicht mehr. Friedrich Reip
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http://www.gangoffour.co.uk
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