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Das ist unaufgeregte Musik. Andere würden "langweilig" sagen, aber diese Einschätzung teile ich nicht. Denn Chris Spedding schafft es mit Leichtigkeit, die Aufmerksamkeit auf seine Texte und Melodien zu ziehen, ohne sich jedoch effekthascherischen Mitteln wie ungewöhnlicher Instrumentierung, Lautstärke oder Rhythmik bedienen zu müssen.
 Songs wie "You Don't Own Me" fließen plätschernd dahin, bis man irgendwann grinsen muss ob der Selbstverständlichkeit und Lässigkeit, mit der Chris Spedding "You don't own me, you can't buy me" singt. Musikalisch driften seine Lieder immer leicht ins Country-Folkhafte ab, übertreiben es aber nie so weit, dass es nicht mehr hörbar wäre, andererseits verzichtet er aber auf die eingängigen Ohrwurmmelodien und setzt lieber bewährte Blues-Schemata. Wer Paul McCartney oder Mark Knopfler mag, dem könnte Chris Spedding gefallen.
Robert Kneschke
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