 Die 17 Songs klingen von den Beats zwar gut produziert, aber durch sehr ähnliche Snare- und Bassdrum-Sounds kaum abwechslungsreich. Nur Track 12 sticht mit einem tollen Dancehall-Beat heraus. Inhaltlich bewegen sich die Texte der Lieder um Alltagsbeobachtungen, Kritik an anderen und Abgrenzungen der eigenen Person von anderen, so wie es im HipHop halt üblich ist. Die Wörter reimen sich, aber der Flow langweilt schnell, weil die Betonung doch sehr monoton auf den letzten Silben liegt und die Reime stellenweise etwas bemüht klingen.Lobenswert ist der Versuch, die Refrains zu singen, aber auch hier fehlt die Übung, um durch Abwechslung und verschiedene Stile zu Eintönigkeit aufzulockern. "Guten Morgen" ist ein gelungener Einstieg von zwei jungen Münchnern in die HipHop-Szene. Kein Meilen-, aber auch kein Stolperstein...
Robert Kneschke
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