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Vielleicht bin ich für diese Musik noch zu jung. Diese versucht lässigen Texten, diese sauber gespielten Instrumente, der immer leicht schleifende Groove, die unüberhörbaren musikalischen Anleihen bei Tom Waits und die textlichen bei Bukowski, das berührt mich überhaupt nicht. Das ist Musik für Bars, die so teuer sind, dass sie sich Live-Bands leisten können, die wiederum aber nicht die Einrichtung zertrümmern dürfen.
 Musik, bei der jeder gerne mit dem Fuß wippt, sich aber blöd vorkommen würde, wenn er jetzt aufsteht und dazu tanzen würde. So klingen die "Goldenen Zeiten" von Johnny Liebling, sie selbst beschreiben ihre Musik als Schicksals-Schlager und Polka-Jazz. Wenn das jetzt nicht abgeschreckt hat, der ist sicher alt genug, um die CD toll zu finden.
Robert Kneschke
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http://www.johnnyliebling.de
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