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Wenn eine Band noch keinen Vertriebsdeal in Deutschland vorweisen kann,
heißt das keineswegs, dass die Musik keine Beachtung verdient hätte! Im Gegenteil
- in den allerersten Zügen
der Karriere klingt so manche Combo spannender und aufregender als
jemals später. Hier und heute
zum ersten Mal und künftig in unregelmäßigen Abständen werden an dieser
Stelle daher vornehmlich
britische Indiebands mit ihren Erstveröffentlichungen eine allererste
Plattform außerhalb der
Heimat bekommen. Ihr wisst, wo ihr zuerst von ihnen gelesen habt!
 Den Auftakt der ersten Runde machen Lyca Sleep, die mit ihrer
limitierten und durchnumerierten
Single "Closer In" die nie ganz verloschene Shoegazing-Flamme wieder
mächtig zum Flackern
bringen. Verrauschte Gitarrenwände und runtergemischte Vocals in
verwaschenen Bildern und über die
volle Breite von fast sieben Minuten - Freunde von Ride werden ihre
Freude haben!
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 "The Sorry Suitor" von Dive Dive kommt da schon radiofreundlicher
daher. Während der eine oder
andere Track auf dem gerade erschienen Debütalbum "Tilting At
Windmills" an durchschnittlich
gute deutsche Emo-Bands denken lässt, ist "The Surry Suitor" ein
wunderbarer kleiner Popsong, bei
dem erst so richtig klar wird, wie nah die Stimme von Sänger Jamie
Stuart an die von Roddy
Woomble von Idlewild herankommt.
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 Klassenbeste der heutigen Zusammenstellung sind aber zweifelsohne
Trap2! Die Band klingt nicht
nur verdächtig wie die Raverock-Überraschung des letzten Jahres,
Kasabian, die Jungs sind auch
persönlich dicke miteinander und gehen in England demnächst gemeinsam
auf Tour. Die "Low Without
Sound"-4-Track-EP ist nach der so gut wie vergriffenen "Sheffield
Sky"-EP zwar bereits die
zweite Veröffentlichung der Band, dennoch aber sicher erst der Anfang
einer ganz großen
Geschichte! Fantastisch!Friedrich Reip
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http://www.lycasleep.com - http://www.divedive.co.uk - http://www.trap2.com
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