 Zugegeben, heutzutage stellt sich dieses Problem nicht mehr so häufig -
das Debüt, sein Nachfolger
"Magic & Medicine" und das letztjährige Minialbum "Night Freak & The
Sons Of Becker"
verkauften sich zügig und in ansprechenden Mengen - leichter
beschreiben aber lassen sich The
Coral auch auf "The Invisible Invasion" nicht. Ganz im Gegenteil. Die
Songs, im Prinzip nach wie
vor Popmusik irgendwie im Geiste der Beatles, sind nun von noch
vielfältigeren Quellen
inspiriert, so dass im Grunde fast kein Stück klingen dürfte wie das
vorherige oder das
nachfolgende, würde das Album nicht zusammengehalten von dieser
Spannung aus Eleganz und
Leichtigkeit, die dem psychedelisch lärmenden "Come Home" ebenso
eigen ist wie der unbeschwerten
ersten Single "In The Morning".Man kann freilich seine Probleme haben mit dieser Buntheit, und dass
The Coral bei aller Vielfalt
der Einflüsse doch kein bisschen an die Godfather der Stunde, The
Cure und Gang Of Four,
erinnern, wird es ihnen vermutlich auch nicht gerade leichter machen.
Erst mal in Ruhe hinhören
sollte man aber vielleicht doch mal. Friedrich Reip
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