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Lunatic Festival in Lüneburg 

25.05.2005

Am 2. Juli 2005 findet das 2. lunatic Festival auf dem Uni-Campus in Lüneburg statt. Die Macher und vor allem die Besucher des letzten Festivals waren so begeistert und finden, dass dieses Event all denjenigen, die 2004 nicht dabei waren, unter keinen Umständen vorenthalten werden darf. Also, das Ganze noch einmal bitte! Diese Jahr gibt es ein Line-Up, dass sich vor den anderen Open-Airs dieses Sommers nicht zu verstecken braucht: Clueso & Band, Dendemann & Mirko Machine, Astra Kid und die Sam Ragga Band werden neben weiteren großartigen Musikern auf der Bühne stehen. Aber mal der Reihe nach:

Lunatic Festival in LüneburgLunatic Festival in LüneburgAm 2. Juli 2005 findet das 2. lunatic Festival auf dem Uni-Campus in Lüneburg statt. Die Macher und vor allem die Besucher des letzten Festivals waren so begeistert und finden, dass dieses Event all denjenigen, die 2004 nicht dabei waren, unter keinen Umständen vorenthalten werden darf. Also, das Ganze noch einmal bitte! Diese Jahr gibt es ein Line-Up, dass sich vor den anderen Open-Airs dieses Sommers nicht zu verstecken braucht: Clueso & Band, Dendemann & Mirko Machine, Astra Kid und die Sam Ragga Band werden neben weiteren großartigen Musikern auf der Bühne stehen. Aber mal der Reihe nach:

Clueso & Band

Der sympathische Erfurter hört im realen Leben auf den Namen Thomas Hübner und ist mittlerweile seit 10 Jahren leidenschaftlicher Musiker. Der heute 25-jährige wurde von einem Mitbewohner von Thomas D. entdeckt und veröffentlichte 2001 sein Debutalbum „Text und Ton“ auf dem Fanta 4-Label Four Music. Kritiker lobten sein HipHop-lastiges Album und Clueso konnte sich eine solide Fangemeinschaft aufbauen.

Mit der 2003 erschienenen Vinyl-EP „Extended Player“ hat sich Clueso noch ein Stück weiter nach vorn gearbeitet, wurde von den Medien bejubelt und hat sich in der Deutschen Musikwelt etabliert. Das lang ersehnte zweite Album folgte 2004. „Gute Musik“, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit diesem Album hat Clueso entgültig bewiesen, dass in ihm nicht nur ein Rapper sondern auch ein Songwriter mit Leib und Seele steckt. Kluge und wortgewandte Texte werden musikalisch untermalt, mit einem großartigen Mix aus HipHop, Reggae, Soul und Funk. Der Identifikationsfaktor bei Cluesos Songs ist groß, denn er erzählt ohne Übertreibung und Ausschmückung von alltäglichen Situation, Gefühlen und Erlebnissen aus seinem Leben. Minimalistische Gitarrenklänge sind auf der Platte ebenso zu finden, wie aufwendig durchproduzierte Stücke mit Streichern und Bläsern.

Als Support bei der „VIEL“-Tournee von den Fantastischen Vier und auch bei der Teilnahme beim BundesVisionSongContest etablierte sich Clueso als einen der zukunftsträchtigsten deutschsprachigen Acts. Der Ohrwurm "Kein Bock zu geh'n" ist die zweite Singelauskopplung und trifft’s eigentlich nicht ganz, denn: Nein, Clueso, man hat Bock zu geh’n, zu deinen Auftritten nämlich!!

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Lunatic Festival in LüneburgLunatic Festival in LüneburgDendemann & Mirko Machine

Lang ist’s her, dass wir von der prägnantesten Stimme des deutschen HipHops etwas gehört haben. Früher gab’s da mal ein erstes Album ("Sport" 1998), die Band Eins Zwo und ein Album Nummer „Zwei“ (2001). Aus Grauen vor der Entwicklung des deutschen HipHop-Marktes zog er sich erst mal zurück, bis er im Sommer 2003 von seinem alten Kumpel Eißfeldt gefragt wurde, ob er nicht deren Tour supporten möchte. „Na klar“ sagte dieser und begleitete die Beginner auf 27 Konzerte. Die besten sechs Tracks kramt er zusammen, packt diese auf eine EP mit dem Titel „DasSchweigenDilemma“ und performt eine 20-minütige Show zusammen mit DJ Mirko Machine.

Nach Ende der Tour flüchtete Dendemann direkt wieder in sein Studio, um ein Album zu produzieren, welches die Messlatte noch viel höher legt. Das Release Date steht zwar noch nicht fest, doch bis es soweit ist, tingelt Dendemann auf diversen Festivals herum und macht natürlich auch in Lüneburg halt.

Madsen

Madsen – what a name?! Den Clip zur Debutsingle „Die Perfektion“ sah man eine Zeit lang öfter im deutschen Musikfernsehen, als so manch anderen bekannten Musiker. Die Musik: Eine Mischung aus Punk, Rock und Hamburger Schule. Die Band: Normalo-Jungs aus dem Wendland. Sänger Sebastian Madsen (ach, daher der Name...!) hat seinen ganz eigenen Stil, Texte zu schreiben. Und die fetten Gitarrensounds erinnern an Beatsteaks und Sportfreunde Stiller – das Pendant zu den Kuschel-Pop-Rock Neulingen, von denen Deutschland mittlerweile genug hat. Im Mai kommt ihr erstes Album auf den Markt, bis dahin sind sie auf Festival Tour. Na klar, auch beim lunatic Festival!

Sam Ragga Band

Besser als Original Afro-Reggae!? Na, wer ist das? Klar, die Jungs von Sam Ragga aus Hamburg. Und die bringen einfach mehr als Reggae: Rock, Funk, Afro- und Latin-Elemente werden eingeflochten, dicke Dancehall-Beats untergelegt und das Ganze wird gepaart mit Rap und mitreißenden Melodien. Jan Delay aka Eißfeld und Marc Wilkes hatten auf der gemeinsamen Flashnizm-Tour mit den Absoluten Beginnern 1996 die zündende Idee: Eine Reggae-Band muss her! Alexander Busse (E-Bass), Hartmut Karez (Schlagzeug) und Martin Wilkes (Keyboard) sind sofort dabei. Und fertig war der Kern der Sam Ragga Band! 2001 spielen sie auf Jan Delays Platte "Searching For The Jan Souls Rebels". Anschließend geht’s damit auf Tour und beim gemeinsamen Musizieren packt die Jungs Lust auf mehr. Es folgt 2003 das erste eigene Album "Loktown Hi-Life" mit der Unterstützung vieler Freunde – einschließlich Jan Delay, der die Vocals zur ersten Single besteuerte: „Und die Welt steht still, ja..."! Die Welt der Jungs von Sam Ragga stand daraufhin nicht mehr still. Als „Newcomer aus dem Norden“ tourte sich die Sam Ragga Band wie wild in die Herzen und Tanzbeine des Publikums. Weil aber immer neue Ideen kamen, musste was passieren: Das zweite Album "The Sound of Sam Ragga". Nach wie vor verschmelzen im Sound of Sam Ragga vermeintliche musikalische Gegensätze. Aber: "Unser Sound ist reifer und vielschichtiger geworden", so Detlef von Boetticher (Percussions). Rap und Roots treten in den Hintergrund, die Texte sind fast durchgehend englisch, Gesang und Melodie und noch dickere Dancehall-Beats runden das Ganze ab. Die aktuelle Single „Schade“ rotiert auf MTV und VIVA und ist im August im Handel. Spielten die Jungs 2001 noch Jan Delays Hintergrundmusik, so jammten sie sich spätestens mit ihrem zweiten Album frei. Natürlich darf inhaltlich die Gesellschaftskritik nicht fehlen, sie wird aber aufgelockert durch unangestrengt persönliche Texte. Und das beste: Mit dieser entspannten Gute-Laune-Mischung sind die Jungs live auf dem lunatic Festival!

Astra Kid

Astra Kid – deutscher Indie-Rock mit Historie: Der Clip „Planet der Affen“ aus dem gleichnamigen Album schaffte 2000 Rotation auf VIVA, Auftritte mit den Sportfreunden Stiller, den Stereophonics und Wir sind Helden waren die Folge. Im April 2005 erschien nun das neue Album mit dem Titel: „Stereo“. Die Band ist gewachsen und zeigt uns mit mächtigen Arrangements und klaren Slogans, dass Astra Kid nach wie vor am Indie-Rock Himmel in Deutschland leuchtet.

Carlos de Nicaragua y Familia

Carlos de Nicaragua bringt mit seiner multinationalen Pariser Band den europäischen Latino-Reggae Flair nach Lüneburg. Salsa-, Merengue- und Cumbia-Rhythmen, spanische Texte und der Offbeat Jamaikas ... mehr braucht man eigentlich gar nicht zu sagen. Herrlichste Weltmusik!

Mama Boom! auf der Pole Position

Sechs Acts aus Lüneburg, Hamburg, Bremervörde und Bielefeld haben im Finale vor 3.000 Leuten am 18. Mai in der der Vamos! Kulturhalle Lüneburg um den Eröffnungsauftritt beim diesjährigen lunatic Festival gekämpft. And the winner is…Trommelwirbel…: Mama Boom! Die Band aus Hamburg hat sich durchgesetzt und mit ihrem Ragga'n'Roll das Publikum überzeugt.

Der Spaß und das Flair stehen beim lunatic Festival im Vordergrund. Und da das gesamte Projekt auch noch gemeinnützig ist (der Überschuss wird dem Projekt "ARMUT: Schau nicht weg!" des Deutschen Jugendrotkreuzes gestiftet), sollte man sich dieses großartige Ereignis nicht entgehen lassen.

Mareike Beutin & Lena Stelling

http://www.lunatic-festival.de.

Running Order Open Air:

  • 13.00 Einlass
  • 14.00-14.30 Gewinner des Bandcontests vom 18.05.
  • 14.50-15.50 Carlos de Nicaragua y Familia
  • 16.10-17.10 Astra Kid
  • 17.30-18.30 Dendemann & Mirko Machine
  • 18.50-19.50 Madsen
  • 20.10-21.10 Sam Ragga Band
  • 21.30-22.40 Clueso & Band
     
  • Aftershow-Party:
  • DJ Suro aka Sir-O
  • Mirko Machine
  • MC Mad Maxamom

 

 

 

 


 

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