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Irgendwann kommen sie alle wieder, nicht wahr!? Nachdem früher im Jahr
The Wedding Present ein
achtbares Comeback feierten und während anderswo bereits über eine
amtliche DVD-Anthologie von
Ride nachgedacht wird, scheint es nur Sinn zu machen, dass man dieser
Tage die Rückkehr einer
anderen Indiepop-Legende beklatschen darf - die von The House Of
Love.
 The House Of Love. Das sind die mit "Shine On", dieser
verrauscht-luschigen, zuckersüßen und
doch dunkel-verführerischen Indiehymne. "Christine" kennt man
vielleicht auch noch, und manch
einer mag auch "Real Animal" noch irgendwie im Ohr behalten haben.
Dann wird's duster. "Days Run Away", die neue Platte, aufgenommen mehr als zehn Jahre nach der Auflösung der Band, ist jetzt das Album mit "Gotta Be That Way", einem wunderbaren Stück Musik mit wehmütigen, dennoch zauberhaft leichten Dangle-Gitarren - und auch hier wird's dann ziemlich duster.Keine Frage, die restlichen neun Songs sind nett. Aber es ist ein "nett" mit all seinen grässlichen Konnotationen von Beliebigkeit und unmittelbarer
Vergänglichkeit - Melodien für die
Ewigkeit wird man auf "Days Run Away" nicht finden. Wirklich enttäuschend ist das nicht - schade aber trotzdem. Friedrich Reip
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