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Ja, "irritated" ist ein sehr passendes Wort. Es beschreibt das Ergebnis der Versuche, diese Musik in Worte zu fassen. Swing ist es auch. Das wird nicht zuletzt durch den Swing-Rhythmus und die Bläserbesetzung (Saxophon, Trompete, Posaune) hörbar.
 Aber da liegt was Dreckiges in der Luft, etwas, was die Bezeichnung "Street" verdient und außerdem wird gesampelt, sogar mal gescratchet und die Stimme von Sänger und Gitarrist Dirk Hess kann locker mit der Bassstimme von Tod Ashley (u.a. Firewater) mithalten. Also "Street Swing" vielleicht?
Doch diesen Begriff nehmen schon Bands wie Dem Brooklyn Bums Big Band für sich in Anspruch und damit verglichen wirken John Q Irritated wie Free-Jazzer auf einem Pilztrip. Jetzt wären wir bei "Street Swing mit pilzinduziertem Freejazz-Einfluss". Ja, das kann ich so stehen lassen.
Wer jetzt immer noch keine Vorstellung davon hat, wie die zehn Songs des Deutschen klingen, der nach New Orleans zog, dem sei gesagt, dass Dirk Bands wie Boozoo Bajou und Mardi Gras.bb als Inspiration angibt. Doch da das auch nicht annähernd trifft, hört einfach mal rein. Am besten in das Tom Waits-artige "Old Bum's Lament". Eure Ohren werden euch nicht abfallen, versprochen.
Robert Kneschke
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http://www.johnqirritated.com
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