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Wer davon ausgegangen ist, dass Bruce Springsteen nach „The Rising“, dem sensationellen Comeback mit seiner E-Street Band aus dem Jahre 2002, auf Nummer sicher gehen würde, kennt den Boss noch nicht.
 So wie 1982 als er dem Erfolgsalbum „The River“ (1980) das karge Akustikset „Nebraska“ folgen ließ oder wie vor einem Jahrzehnt als er nach den belanglosen „Human Touch“ und „Lucky Town“ (beide am gleichen Tag im März 1992 veröffentlicht) mit den düsteren Geschichten von „The Ghost Of Tom Joad“ überraschte, wendet er sich auf „Devils & Dust“ von Clemons, Lofgren und Rock ab und besinnt sich seiner Wurzeln. Man sollte also Folk, Country, Blues und Gospel schätzen, denn nach bekannter Art rumpeln lässt es der 55jährige nur in „Long Time Comin’“..
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 Trotzdem (nicht wenige sagen deswegen) sind die Highlights reich gesät und warten ewige Nörgler vergeblich auf Ausfälle. Hinhörer sind etwa der Titelsong gleich zu Beginn, in dem Springsteen mal wieder mit George W. Bush abrechnet („I got my finger on the trigger / But I don’t know who to trust / When I Look into your eyes / There’s just devils and dust“, die schwülen Veranda Jam Sessions „Maria’s Bed“ und „All I'm Thinkin’ About“, in denen der Sänger tatsächlich seine Kopfstimme auspackt, das fröhliche „Leah“ mit flotten Mariachi-Trompeten oder der düstere Schlusspunkt „Matamoras Banks“..
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 „Devils & Dust“ enthält eine Bonus DVD, auf der unter anderem fünf Songs in akustischer Darbietung zu sehen und hören sind. Ideale Einstimmung auf die bevorstehenden Solokonzerte.Christof Herrmann
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http://www.brucespringsteen.net/ - http://www.sonymusic.de/brucespringsteen/
Tourdaten
- 11.06.2005 Hamburg, Color Line Arena
- 12.06.2005 Berlin, ICC
- 13.06.2005 München, Olympiahalle
- 15.06.2005 Frankfurt, Festhalle
- 16.06.2005 Düsseldorf, Philipshalle
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