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"Jerk It Out" - man erinnert sich. Dieser Song, der vor knapp zwei
Jahren in den Indie-
(fürderhin: Garage-) Discos zum Hit wurde, als alle Welt langsam aber
sicher von den Hives oder
(leicht fehl am Platz) Jet zu schwärmen begann. Die Combo zum Song
hieß damals noch Caesars
Palace, und die Kiste, in die die Band gesteckt gehörte, war, wenn
nicht mit dem Erfolg der
Hives, so doch spätestens mit dem Auftauchen von Mando Diao, klar:
Schweden-Garage.
 Nun gibt es eine lange, bis ins Jahr 1995 zurück gehende Vorgeschichte
zu "Paper Tigers", das
keineswegs das erste Album der mittlerweile aus rechtlichen Gründen in
Caesars umgetauften Band
ist - aber die liest man besser in einem der zahlreichen anderswo
veröffentlichten und mit dieser
Thematik mächtig aufgeblähten Artikel, die dieser Tage hoffentlich in
allen Magazinen zu lesen
sind. Hoffentlich, weil "Paper Tigers" eine wunderbare Platte ist, und
anderswo, weil eben
deswegen der Platz hier ganz der Musik gehören soll."Jerk It Out" ist natürlich drauf auf dem Album - immerhin werden mit
seiner Unterstützung gerade
elektronische Kleingeräte massiv beworben - aber es wirkt spürbar
deplatziert zwischen all den
anderen Songs, die so viel bunter, interessanter, fantasievoller und
weniger aufdringlich sind.
Oder eben einfach: perfekter Indiepop. Allen voran "We Got To Leave",
das den Markenzeichen der
Band (Farfisa-Georgel, mehrstimmiger Gesang mit massig Hall) ein
Tamburin und eine wunderbare
Cure-Gitarre an die Seite stellt, und "Soulchaser", mit seinem
Refrain "as the night... turns
to day/ and the days... fade away" nichts weniger als eine Hymne an
unsere (fürderhin wieder:)
Indie-Disco. Famos! Friedrich Reip
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