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Nach der Auflösung von Ben Folds Five vor fünf Jahren veröffentlichte Folds „Rockin’ The Suburbs“ und die drei EPs „Speed Graphic“, „Sunny Sixteen“ und „Super D“, die er allesamt im Alleingang einspielte.
 Doch irgendwann hatte der 38-jährige Amerikaner eigenen Aussagen nach „keine Luste mehr nur für sich selbst zu spielen“ und beschloss sein neues Album unter Mithilfe des Bassisten Jared Reynolds und des Schlagzeugers Lindsay Jamieson aufzunehmen. Dementsprechend präsent ist die wiedergefundene Spielfreude auf den elf „Songs For Silverman“, die sich wie gehabt an piano men a la Elton John und Billy Joel, an Ohrwurmmelodien und 1970er Jahre Melodic Pop/Rock orientieren.
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 Dermaßen aus einem Guss ertönt das ganze gar, dass man zunächst fürchtet es als zu gradlinig ad acta legen zu müssen. Doch weit gefehlt. Folds ist nicht nur ein brillanter Sänger und Tastenmann, sondern ein ebensolcher Songwriter und seine Alben fiese Grower. So sind es die Details, die man nach und nach schätzen lernt. Der schöne Harmoniegesang und die Streicherpassagen in „Jesusland“, Zeilen wie „Till I opened my eyes and walked out the door / And the clouds came tumbling down / And it's bye-bye, goodbye, I tried / And I twisted it wrong just to make it right / Had to leave myself behind / I've been flying high all night / So come pick me up / I've landed“ („Landed“), die Pedal Steel Gitarre von „Give Judy My Notice“ oder die hellen Pianoläufe in „Sentimental Guy“..
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 Zu kaufen gibt es diese essentiellen „Songs For Silverman“ als herkömmliche CD, als limitierte Ausgabe in Buchformat mit 40-seitigem Booklet und 45-minütiger „Making Of“-DVD sowie als Doppelvinyl mit dem Bonus Track „Bitches Ain’t Shit“.Christof Herrmann
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http://www.benfolds.com/
Tourdaten:
- 04.06.2005 Berlin, Columbiahalle
- 05.06.2005 Köln, Live Music Hall
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