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Das Motto lautet Keep It Simple und wird 44 Minuten und 51 Sekunden lang gnadenlos durchgehalten. Das ist durchaus nicht abwertend gemeint, denn Laidback haben in den 25 Jahren ihres gemeinsamen Schaffens aus diesem Motto Pop-Perlen wie „Bakerman, White Horse“ und „Sunshine Reggae“ gewrungen. Letztgenannter Titel war dann so allgemein verständlich, das er in 23 Ländern die Chart-Position 1 erreichte und 25 Millionen davon über den Ladentisch gingen.
 Tim Stahl und John Guldberg , deren Studio in der dänischen Hauptstadt man wahrscheinlich schnell mit einem Laden für Hängematten verwechseln kann, sind die Jahre seit den großen Hits nicht untätig geblieben – haben hier und da Preise empfangen, da und dort mit der Hip-Hop und Techno-Szene angebandelt und als Laidback einige Alben herausgegeben, die aus der Masse nicht herausragten.
Mit „Happy Dreamer“ könnte den beiden musikalischen Lethargisten oder lethargischen Musikern aber wieder ein großer Wurf gelingen, denn sie haben wieder das gefunden, was die breite Masse braucht: Den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Dermaßen Simplizität zu erreichen, ohne wirklich platt zu klingen, ist in meinen Augen große Kunst. Das gelingt nicht über die ganze Strecke, denn Songs wie „Universe Lovesong“ oder „Beautiful Day“ haben zwar das typische Laidback-Feeling, kriegen aber irgendwann die Kurve nicht mehr und mutieren zum Kirmes-Pop.
Ansonsten wird sich viel, aber dezent an Elektronik-Beats und –Sounds orientiert und ganz viel bei sich selbst geklaut. Das da auch einige Intros oder Refrains seltsam vertraut klingen, gehört dazu.
Schöne Scheibe zum Baumeln lassen von was auch immer.vladinova
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erscheint bei edel. http://www.laidback.dk
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