 Go Betty Go rocken. Fünf Songs legen die vier Frauen aus Los Angeles auf ihrer Debut-EP "Worst Enemy" vor. Gradliniger, melodischer Punkrock, der auch vor "Whoa"-Refrains nicht zurückschreckt. Vergleichbar ist die Band, die nach ihrer Gitarristin Betty Cisneros benannt ist, vielleicht mit den Red Aunts oder Naked Aggression. Nicht so wild und durchgedreht wie erstere und nicht so rau und politisch wie zweitere. Genau genommen keiner der Go Betty Go-Texte politisch sondern über zwischenmenschliche Beziehungen. Vielleicht sollte es deshalb besser "punkiger Rock" statt "rockiger Punk" heißen. Der tollen EP tut das keinen Abbruch.Ach ja, das Video zu "Go Away" und ein sechsminütiger Beitrag über die Band finden sich ebenfalls auf der CD.
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