 Aber auch Lana Quish ist musikalisch nicht unbedarft. So spielt sie neben
Gitarre auch Keyboard und beeindruckt mit einer kräftigen und melodischen
Stimme, die über den elektronischen Klängen von Palomino schwebt.
Mit den Freiheitsliebenden Pferden verbindet die beiden Musiker auch die
gelebte Leichtigkeit der Lebensfreude. Diese scheint auch ohne Umwege in
ihre Musik einzufließen. Die Songs sorgen somit dafür, dass trotz einer
Menge Gefühl für Feinheiten keiner auf seinem Stuhl sitzen bleibt. Denn
"tanzbar" ist eine wichtige Eigenschaft, die denn auch vorzüglich zu Palomino und dern Maxi "Perfect Accident" passt.Einem glücklichen Zufall kommt auch das Zusammenfinder der beiden Musiker gleich. Sie trafen sich zufällig auf einer Party und stellten schnell fest
dass sie neben Lieblingssongs auch noch andere Gemeinsamkeiten
hatten. Eines der nächsten Treffen, fand dann im Studio statt, wo diese Übereinstimmungen
musikalisch ausgestaltet wurden.
Das Ergebnis ist jetzt die erste Maxi "Perfect Accident".
Ein besonderes Augenmerk sei auch auf die Remixe gelegt. Es sind sage und schreibe 10(!) Versionen auf der
runden Scheibe zu finden. All diese Songs zeigen eine gewaltige Bandbreite
der elektronischen Popmusik und werden dabei auch nie langweilig, da sie
nicht wie ein Abklatsch der eigentlichen Version klingen.
Man darf also auf die weiteren Schritte dieses Duos gespannt sein, ein
wasserfestes Fundament haben sie bereits errichtet. Maik Schaffelke
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