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"I'm ok with it, but it'll be a drag if I don't make it till the next James Bond movie comes out", "Don’t smoke" und "Enjoy every sandwich" lauteten einige der trockenen Reaktionen aus dem Munde Warren Zevons, als dieser im August letzten Jahres erfuhr, dass er an Mesothelioma, einer inoperablen Form von Lungenkrebs, erkrankt ist und nur noch wenige Monate zu leben hatte. Der amerikanische Singer/Songwriter zog sich nicht in den Kreis seiner Lieben zurück, sondern entschied sich mit Hilfe vieler Musikerfreunde und Weggefährten ein letztes Album aufzunehmen. "The Wind" sollte mit seinen zerbrechlichen Balladen und seinen Uptempo Songs zwischen Rock und Roots neben "Warren Zevon" (1976), "Excitable Boy" (1977) und "Sentimental Hygiene" (1987) eines der besten seiner Karriere werden.
 Zevon beschäftigte sich bereits seit seinem 1969er Debüt "Wanted Dead Or Alive" immer wieder mit Abgrund und Tod. Die elf Songs auf "The Wind" jedoch werden durchgehend von einem finalen Charakter begleitet, der weitgehend frei von schwarzem Humor, Ironie und Zynismus (allesamt Spielarten, die dem ewigen Außenseiter bisher nicht unbekannt waren) ist. Das flotte "Disorder In The House" etwa mit Bruce Springsteen an der Gitarre ist eine Metapher für den Zerfall ("Disorder in the house / Time to duck and cover / Helicopters hover over rough terrain"). "Prison Grove" verbreitet alleine schon durch Ry Cooders spartanische Slide Gitarre (die auch an anderen Stellen des Albums zu hören ist) und die tiefen Chorgesänge von Bruce Springsteen, Jackson Browne, T-Bone Burnett, Billy Bob Thornton und Jordan Zevon eine düstere Stimmung. Im Anschluss erzählt Zevon in "El Amor De Mi Vida" sentimental über eine verlorene Liebe, wenig später in "Please Stay" singt er im Duett mit Emmylou Harris die herzzerreißenden Zeilen "Please stay / Two words I thought I'd never have to say / Don't go, go away, please stay". "Keep Me In Your Heart" heißt schließlich das allerletzte Lied Warren Zevons, in dem er mit bewegter Stimme bittet: "Hold me in your thoughts / Take me to your dreams / Touch me when I fall into view / When the winter comes / Keep the fires lit and I will be right next to you"
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 Der offensichtlichste Hinweis auf Zevons Abschied ist allerdings seine erhabene Interpretation von Bob Dylans "Knockin' on Heaven's Door" im ersten Drittel des Albums. Am 7. September - wenige Tage nachdem "The Wind" auf Platz 16 der amerikanischen Billboard Charts einstieg und gut eine Woche vor der Veröffentlichung in Deutschland - stand er vor jener besungenen Tür. Warren starb im Alter von 56 Jahren. Rest in peace, excitable boy.Christof Herrmann
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http://www.warrenzevon.com/
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