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Weiterhin unverändert. Weiße Jungs bringen’s nicht! Haben mit sich selber – und mit ihrer Position in der Welt – genug zu tun. Alles problematisch, kein Entrinnen. Alles schlecht, keine Rettung. Das Ich ist unfrei, die Gegenüber sind blind. Deswegen rockt Mensch die eigene Umgebung. Als zeitweisen Ausweg der Ablenkung: Post-Hardcore. Dampf ablassen. Für den Seelenfrieden.
 Aufgestaut hat sich’s lange genug. Hinaus damit. Dann klingen die nach außen gekehrten Innereien, die unverarbeiteten Konflikte.
Mit und ohne Worte verständlich. Aussagekräftig dringen die potentiellen Magengeschwüre an die dringend und schnell gemachte Luft.
Aggression.
Verzweiflung.
Wut.
Da bedarf es keiner Worte des Dankes. Kein einziges. Niemals.
Das Ergebnis ist ein Tribute To Nothing und Niemanden. Rückzug und Abkehr. Denn mehr Verletzungen sind unnötig: “Rejection Never Ends“ - “You Have To Look Up“.
Aufleben, statt dessen, in wuchtige, teilweise recht vertrackte Intensitäts-Songs ohne Platitüden. Danke, Tribute To Nothing.Gewählte Devise: Vertrauen nur in sich selbst. Weil selbst geschriebene Worte hinterlistig lügen: “You Have To Look Up“.
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Tobias Stalling http://www.tributetonothing.com - http://www.lockjawrecords.co.uk
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