 Was die Sache aber wirklich interessant macht, „Youth and Young Manhood“ hört sich auch noch einfach gut an. Das Quartett bietet früh 70er Rock’n’Roll mit reichlich, aber wohldosierten Prisen von Southern Rock, Swamp Rock, Gospel und auch Country, musikalisch zwar wenig spektakulär umgesetzt, aber auch stets authentisch ohne abgedroschen zu klingen und vor allem mit Seele und Energie dargeboten. Sänger Caleb verdient sich dabei, mit Bob Seger verglichen zu werden, während ansonsten die Band der Star ist, aus der keiner spieltechnisch herausragt. Aber das Zusammenspiel, die gemeinsame Umsetzung von Emotionen überzeugen einfach. Und da sich die allgemeine Kritik bereits in Vergleichen mit den Strokes und Oasis ergeht, will ich gar nicht weiter in dieses Horn hineinstoßen, sondern nur noch anmerken, dass die Kings of Leon vielseitiger als die beiden genannten sind. Da klingen bei verschiedenen Gelegenheiten auch noch die Violent Femmes, Lynyrd Skynyrd, Rolling Stones, 16 Horsepower und und und ...... an. Dominik Engel
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