 Zurück zu common dream. Das Dreigespann besteht aus Konrad Niedojadlo, Thomas Rózowski, und David Niedojadlo. Die Kerls machen ihre Sache
schon ausgesprochen gut. Solides Handwerk aus der Abteilung Synthiepop. Der Song ist in seiner ursprünglichen Version vielleicht ein klein wenig zu zahm geraten. Aber für den Fall gibt’s ja das mitgelieferte Remix-Bundle. Colony 5, die Kollegen der etwas härteren Gangart, haben zum Beispiel den Arpegremix beigesteuert. Und hierbei das Ruder verzogen. Dieser Output entstand wohl an einem ihrer schlechteren Tage. Futurepop-Gebolze im Hintergrund, verzerrte Vocals im Vordergrund. Irgendwie lustlos.Der Out of my head Mix geht allerdings durch. Der ursprüngliche Pop-Charakter wurde nicht angetastet und die BPM-Rate ein wenig gedrosselt. So wird aus dem einstigen Mid-Tempo Song eine anhörenswerte Ballade mit fetten Sounds. Hinter diesem Remix steckt übrigens Remi Szyszka von Psyche. Es müssen halt nur die Richtigen ran! Ja, „Bloodflowers“ funktioniert auch. Wie das Original ist dieses Plagiat eine eher düstere Angelegenheit. Verwunderlich nur, dass mich ausgerechnet der im letzten Drittel dieses Songs ansässige Gitarrenpart zu verzücken vermag. Dieser fällt nicht aus dem Rahmen, schüttelt einen aber dennoch und reißt zwangsläufig mit. Irgendwie. Irgendwo. Nein, nicht irgendwann, sondern genau dann, wenn er aus den Boxen fetzt.
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