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Der Sommer neigt sich langsam dem Ende entgegen und die Luft wird wieder frischer und kühler. Doch wo bleibt diese angenehme Wärme? Da hilft wohl nur eins, die Fahrt in den Süden oder einfach wunderbare Musik in den CD-Player legen, die das Herz zum Glühen bringen wird und einen Schwall warmer Gefühle wachrüttelt. Ein heißer Tipp wäre das neue Album „Storm“ von der charismatischen Heather Nova.

Am 28. Juli erschien bereits schon die erste Single „River Of Life“. „Storm“ wurde unter der drückenden Schwüle eines Spätsommers auf den Bermudas begonnen, in einem Studio auf den schneebedeckten Höhen eines Berges bei Woodstock vervollständigt und schließlich in einem Manhattaner Frühling abgemischt, der zwischen Hitzewellen und Sturmböen mit heftigem Regen, Hagel und Schnee wechselte. Der zweite Teil der Aufnahmen fand in den Allaire Studios statt, in mehreren tausend Metern Höhe auf einem Berg bei Woodstock. Als ich die Entstehung des Albums im Promo-Info las, war mir doch gleich klar, wie dieser Albumtitel entstanden ist.
 Es ist ein Album, dass an die von mir geliebten alten „Oyster“-Zeiten erinnert. Mit „Lets Not Talk About Love“ gibt Heather einen ruhigen und dennoch emotionsgeladenen Einstieg. Ausgelöst durch den Background-Gesang beim zweiten Track „You Left Me A Song“ bekommen die Zuhörenden ein Gefühl vermittelt, welches seichte Windböen vorüberziehen und Heather mit ihrem innigen Gesang in die Ferne schweben lässt. Das Fantastische an diesem Album ist, dass durch dieses wunderbare Arrangement der Klänge, von Heathers Stimme und der dazugehörigen Texte unwillkürlich ein Film vor dem inneren Auge abläuft und die Fans, wenn sie sich darauf einlassen, eine spannende Reise voller Versuchung, Verlangen, Schuld und Leidenschaft erleben können. Heather selbst sagt, dass der Albumtitel auf ein Verlangen hindeutet, Situationen zu einer Entscheidung zu führen, oft gerade aus einer emotionalen Blockade heraus, in der Hoffnung, dass Probleme gelöst werden können. Die beiden einzigen Songs „Storm“ und „Everytime“ sind Tracks bei denen Heather Nova nur in Gitarrenbegleitung von Lenny Kaye (Patti Smith Group) zu erleben ist. Sonst wird sie von den Divine Sparks unterstützt.
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 Etwas heller und beschwingter vom Rhythmus wird es bei „I Wanna Be Your Light“. Das Zusammenspiel der Band und Heather in „All I Need“ spiegelt einen angenehmen Touch von einer verruchten Bluesbar wieder. „One Day In June“ ist schon jetzt mein persönlicher Favorit und ein wirklich sensationelles Stück. Durch den gezielten Einsatz der Base Guitar und des Schlagzeugs ist es von Spannung und hingebungsvoller Dramatik geprägt. Dieses neue Album ist einfach eine heiße Versuchung und kann zu einer Sucht werden, ganz anders als bei ihrem letzten Album. Wir können uns freuen, denn Heather Nova ist ab September 2003 live zu erleben: "An Acoustic Evening With Heather Nova & very special guest Lloyd Cole".
Katja Boll
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http://www.heathernova.de - http://www.vollkontakt.com - http://www.sonymusic.de/heathernova
An Acoustic Evening With Heather Nova & very special guest Lloyd Cole:
- 24.09.2003 Berlin - Columbiahalle
- 25.09.2003 Hamburg - Grosse Musikhalle
- 26.09.2003 Mainz - Phoenixhalle
- 27.09.2003 Karlsruhe - Brahms-Saal
- 29.09.2003 Munchen - Circus Krone
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