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Maximilian Hecker - Rose 

01.05.2003

I want you / I need you / I love you“ fleht Maximilian Hecker in „That‘s What You Do“, um gleich im Anschluß die bittere Einsicht „You don‘t want me / You don‘t need me / You don‘t love me / You don‘t please me / You don‘t care for me / You walk away“ zu verkünden. Heckers zweites Album „Rose“ setzt genau dort an, wo sein 2001er Debüt „Infinite Love Songs“ aufhörte: wunderschöne, traurige Pop-Hymnen über ewig unerfüllte Liebe.

Maximilian Hecker - RoseMaximilian Hecker - RoseEs handelt sich dabei genau um meine Gefühle. Die sehnsuchtsvollen, gefühlvollen Texte sind außerdem ein Mittel, die Schönheit der Musik, das warme Gefühl im Bauch, die Euphorie über Melodien, zu intensivieren“ beschreibt der 23jährige im E-Mail Interview mit bloom.de seine Songs. Die Unterschiede der beiden Alben sind in der Herangehensweise begründet und beschreibt Hecker folgendermaßen: „Während ich beim ersten Album noch sämtliche Instrumente ohne Erfahrung zuhause und ohne Wissen um Veröffentlichung aufgenommen habe und wurde 'Rose' von erfahrenen Leuten wie Gareth Jones (Depeche Mode, Erasure, Inspiral Carpets) und Guy Sternberg im Studio eingespielt. Demnach ist der Sound mehrdimensionaler als bei 'Infinite Love Songs'. Außerdem sind die Songs noch epischer und orchestraler angelegt.

Maximilian Hecker - RoseMaximilian Hecker - RoseStücke wie der Opener „Kate Moss“ und „Never-ending Story“ beginnen mit dezenten Pianopassagen ehe sie in einen bombastischen, breiten Klangteppich übergehen, „Daylight“ flirtet mit 1980er Synthie-Pop, „My Love For You Is Insane“ ist dank groovender Dance-Beats gar clubtauglich und der siebeneinhalb Minuten lange, ganz am Ende angesiedelte Titelsong beschleunigt unaufhaltsam zu einem furiosen Finale Grande.

Maximilian Hecker - RoseMaximilian Hecker - RoseNachdem der Westfale mit Wohnsitz Berlin im letzten Jahr ausgiebig als Solokünstler auf der Bühne stand, wird er nun auf der anstehenden Tournee von einem Bassisten, einem Keyboarder und einem Schlagzeuger unterstützt. Auf die Frage, ob Hecker seine gelegentlichen Noise-Vorlieben („Cold Wind Blowing“ auf dem Debüt oder „My Friends“ auf dem neuen Album) auch live weiter ausleben wird, beantwortet der immer schreibfauler werdende Musiker mit einem schlichten „Ja“. Richtig rocken wird Maximilian Hecker - trotz Bombast und Begleitcombo - sowieso ganz selten.

Christof Herrmann

http://www.kitty-yo.net

Die ersten Tourdaten:

  • 30.04.2003 D-Frankfurt, Mousonturm
  • 02.05.2003 D-Weinheim, Cafe Zentral
  • 03.05.2003 D-München, Orange House
  • 07.05.2003 CH-Luzern, BOA
  • 08.05.2003 CH-Basel, NT Areal
  • 09.05.2003 CH-Zürich, El Lokal
  • 10.05.2003 A-Ebensee, Kino
  • 12.05.2003 A-Wien, B72
  • 13.05.2003 A-Graz, ppc (Teatro)
  • 18.05.2003 Düdingen, Bad Bonn
  • 26.05.2003 B-Brussels, Botanique
  • 27.05.2003 D-Bielefeld, Forum
  • 30.05.2003 D-Hamburg, Molotow
  • 31.05.2003 D-Dresden, Scheune
  • 01.06.2003 D-Berlin, Magnet

 

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