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Wir haben das Buch ja schon kurz in unserer Verlosung angesprochen, Steve Turner hat sich hier der Aufgabe gestellt, zu allen von den Beatles selbst verfassten Titeln die Hintergründe und Entstehungsgeschichten zusammenzutragen. Dazu gibt es hier über 200 teils farbige Photographien.
 Und Turner macht hier einen sehr guten Job. Er sammelte nicht nur die Erinnerungen der einzelnen Beatles zu den Songs zusammen, nein, er recherchierte auch mal mehr, mal weniger ausführlich nach den Personen oder Ereignissen, die Paul McCartney, John Lennon oder auch George Harrison in Songs wie „She’s leaving home“ (ein junges Mädchen, das von zu Hause ausgerissen war. Zufällig war die junge Dame den Fab Four schon 4 Jahre zuvor in einer Fernsehshow begegnet, was McCartney aber nicht mehr wusste, als er den Song auf einen Zeitungsartikel hin schrieb), „Eleanor Rigby“ (Die Person Eleanor Rigby hat McCartney wohl nicht inspiriert, auch wenn es auf dem Liverpooler Friedhof ein Grab der Dame gibt, er hat den Namen wohl erfunden) oder „Polythene Pam“ (hier gab es sogar zwei junge Damen, die John Lennon in dem Song würdigte) verarbeiteten. Zudem haben die Beatles sich oftmals von Titeln anderer Interpreten wie den Beach Boys, den Lovin’ Spoonful, Little Richard und anderen Elemente abgeschaut und zu neuen, eigenen Nummern verarbeitet, wie Turner auch mehrfach erwähnt. Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, das auch einmal mehr beweist, dass Erfolg nicht alleine Talent, sondern auch harte Arbeit voraussetzt, denn auch den Beatles flossen nicht ständig die Hits aus den Stiften. Aber ihr Haupttalent scheint nach diesem Buch wirklich gewesen zu sein, dass sie offen für alles um sie herum waren und die Dinge recht gekonnt in Musik umsetzen konnten.Dominik Engel
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Mehr dazu bei unserer Verlosung http://www.rockbuch-verlag.de/
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