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Sollte Raumschiff Orion jemals mit neuem Soundtrack auf die örtlichen Fernseher gebeamt werden, könnte ECTOPIA den perfekte musikalischen Hintergrund zu eben dieser Kultserie liefern. Allerdings müsste das Raumschiff in diesem Falle mit doppelter Antriebskraft durch die Sphären des Alls jagen.
 Nach der Wiederauferstehung der Industrial–Workaholic–Man–Machine und gleich drei aufeinanderfolgenden hervorragenden neuen Veröffentlichungen im letzten Jahr (Foetus, Flow & Blow, Manorexia, Volvox Turbo) erscheint nun schon wieder ein weiteres Projekt des unter der Vielfalt der Namen so schwer entscheidungswütigen J. G. Thirlwell’s.Dies ist das dritte Album unter dem Synonym Steroid Maximus, das im Gegensatz zu allen Foetus’en und Clint Ruin’ s dieser Welt ganz ohne Gesang und rein elektronisch-instrumental durch die Gegend spioniert.
Spioniert hat Herr Thirlwell denn auch in alten Spy Crime Movies der 60/70ziger Jahre, die sich mit Blaxploitation Mixen und engelhaften Chören in die kalte elektronische Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts begeben. Umflastert von loungigen Flöten, handgelegt bei Gershwin, drohenden orchestralen Wällen durchdrungen von Easy Listening’scher Leichtigkeit ergeben bei "Ectopia" keineswegs eine Collage zusammengestückelter Musikeinheiten sondern erschließt sich zu einem Konzept, dass das Raumschiff Orion in 1000facher Lichtgeschwindigkeit einschweben lässt.
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Nun ja, wer das Glück hat, im Oktober in Los Angeles zu verweilen, sollte sich am
17. Oktober in die Royce Hall (UCLA) beamen lassen, um sich, aufgeführt von einem 19köpfigen Orchester, in die Welt von "Ectopia" entführen zu lassen.
Spione ließen vermelden, dass Anfang 2004 auch Europa in Angriff genommen werden soll...
Marita http://www.foetus.org
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