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Adrian Thaws alias Tricky aus Bristol ist aus der modernen Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Kaum einer ist innerhalb der Grenzen des auf verschiedenste Art und Weise definierten TripHop-Genres so innovativ und hat die Szene so sehr beeinflusst wie er. 7 Jahre sind seit erscheinen seines Debut-Albums Maxinquaye vergangen und er hielt die Zeit für gekommen, ein BestOf zu veröffentlichen. A ruff guide… ganz ohne neue Tracks.
 Adrian Thaws’ musikalisches Werken began bereits Ende der 80er, als Mitglied einer Gruppe von DJs und MCs, die sich Wild Bunch nannten und aus denen 1991 die legändere Band Massive Attack hervorgegangen ist. Auf deren Debut-Album "Blue Lines" ist auch Thaws zu hören, als Guest-Rapper bei "Daydreaming" und "Five Man Army". Auch beim Folgealbum "Protection" (1994) wirkte er wieder mit, war da aber bereits als Solo-Künstler aktiv. Nach der Veröffentlichung seiner ersten Single "Aftermath" 1993 werkelte er 1994 an seinem ersten Album, das 1995 unter dem Titel "Maxinquaye" veröffentlicht wurde und in die Musikgeschichte der 90er Jahre eingegangen ist. Die Kritiker überschlugen sich vor Euphorie und warfen mit Bezeichnungen wie „Bestes Album der 90er“ um sich.
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 Inzwischen ist schon fast ein Jahrzehnt seit "Aftermath" vergangen. Tricky zeichnete sich durch außergewöhnliche Kreativität aus. Ein eigenes Label, eine ganze Reihe von Alben und unzählige Kolaborationen mit Künstlern wie Cath Coffey, Terry Hall und DJ Mugg... Keine Frage, dass "A ruff guide" wirklich nur ein ganz zusammengepresster, stark komprimierter Führer durch das bisherige Schaffen von Tricky ist. Aber die Meilensteine sind zweifellos vorhanden: "Aftermath" und "Overcome" genauso wie "Tricky Kid", "Poems" und "Makes me wanna die". Das Fehlen neuer Tracks macht die CD für Fans nicht allzu attraktiv, dürfte sie aber für alle anderen zu einem interessanten Objekt für die CD-Sammlung werden lassen.
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