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Fantômas - The Director´s Cut (13.07.01) |
10.07.2001
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 Fantômas, Album Nummer Zwei, was diesmal? Vor allem: Die Verarbeitung von Zitaten aus der Filmmusik, auf dem letztjährigen Erstling (../../articles/article_000919.htm) noch anreichernde Idee, ist Konzept geworden. Insgesamt 16 berühmter Scores aus den 60ern und 70ern stammender Streifen, bevorzugt aus dem Horrorgenre, haben sich Patton, Lombardo, Dunn und Osbourne (über deren ehemalige bzw. derzeitige Parallelprojekte ja nun kein Wort mehr verloren werden muss) angenommen. Dabei bleibt der Vierer, dem gemeinhin gern Hang zur Genialität attestiert wird, im Vergleich zum Vorgänger meistgehend zivilisierter, den Themes wird immerhin genug Luft zur Erkennbarkeit gelassen, Zerstückeln und neu Zusammensetzen ist nicht mehr alles. Der Freiraum aber, den sich die Formation nach wie vor zur Interpretation lässt, macht "The Director´s Cut" dennoch zu einer Platte, die Auseinandersetzung fordert und der der Spaß der Beteiligten sowohl am Originalmaterial als auch an seiner Bearbeitung aus allen Einstichen tropft. Großes Kino auf jeden Fall.
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Friedrich Reip
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