 Das Hauptthema war natürlich die Liebe, welches in Form von Tarantellas, Toreros und Serenaden besungen wurde. Auch eine kleine Minioper, ein Beziehungsdrama war dabei. Vom Barhockersong bis zum feurigen italienischen Volkslied war also alles dabei. Und jedes dieser Lieder wurde gekonnt von Rachelina dargeboten, sodass die Gäste zappelnd auf den Stühlen hin und her tanzten und den Refrain mitsangen. Da wurde im Rhythmus geklatscht und gejubelt.Aber nicht nur Rechelina war überzeugend, sondern auch ihre Band die Maccheronies und die Gastmusiker gaben ihr Bestes und feuerten ein Solo nach dem anderen ins Publikum. Besonders herausragend war der Percussionist Adrian Cicero aus Transilvanien, der einem kleinen Tamburin gigantische Rhythmen entlockte und das Publikum so in Ekstase brachte.
Zwischendurch kam der Pizzabäcker, der im Garten für das leibliche Wohl sorgte, auf die Bühne und präsentierte sein Können in Form von einer außergewöhnlichen Pizzateig-Jonglage. Er schmiss den runden Pizzaboden in die Lüfte, fing ihn hinter dem Rücken wieder auf, um ihn anschließend von links nach rechts über seine Arme rollen zu lassen. Grandios! Im Anschluss legte DJ Don Francisc‘ einen feurigen Tarantella-Trance-Disco-Mix auf und verabschiedete die Gäste in die Nacht. Ein wahrlich gelungener Abend! Zwar nicht das Partygefühl, aber die vielen Lieder mit dem italienischen Flair kann man jetzt auf der CD "Pesce fritt‘ e baccalà" hören. 13 Lieder vom Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Eine CD so feurig wie der Vesuv und so gefühlvoll wie die italienische Liebe. Felix Kosel
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