bloom

Magazin -> Archiv

Mad Season By Matchbox Twenty 

22.05.2000

"Mad Season By Matchbox Twenty", das langerwartete zweite Album von MATCHBOX TWENTY, das auf Lava/Atlantic veröffentlicht wird, ist ein großer Sprung vorwärts für eine der aufregendsten Rock n´ Roll Bands dieser Tage.

Mad Season By Matchbox TwentyMad Season By Matchbox TwentyAls Nachfolger ihres explosiven Debütalbums "Yourself Or Someone Like You" von 1996 demonstriert die Sammlung von modernen Klassikern auf einfache und nachhaltige Art und Weise die bemerkenswerte Bandbreite und Ausdruckskraft dieser Band. Vom überzeugenden und kraftvollen Pop von "Black & White People" über das turbulente "Angry" hin zu "You Won´t Be Mine" ist jeder der dreizehn Tracks geradezu ein Showcase des dynamischen, melodischen MATCHBOX TWENTY-Sounds, wie auch das einzigartige Merkmal des intimen und gleichzeitig allgemein gültigem Songwriting von Sänger und Grammy-Preisträger Rob Thomas.

Besonders ragt der als erste Single veröffentliche Track "Bent" aus der Fülle der starken Songs heraus: Ein veritabler Rock-Ohrwurm, der doch gleichzeitig die komplexen Qualitäten des typischen Matchbox-Sounds aufweist. Feeling mit Power: Songs, die beständig wachsen und keinerlei Verschleisserscheinungen zeigen.

Auf ihr Debüt folgten fast 600 Nächte, in denen sie von einem Auftritt zum nächsten unterwegs waren. Während dieser Zeit sind MATCHBOX TWENTY zu einer kreativen Musikmaschine gewachsen, die mit Volldampf auf allen Zylindern fährt.

"Als wir unser erstes Album aufgenommen haben, sind wir erst für kurze Zeit eine richtige Band gewesen," sagt Thomas. "Wir hatten noch keine richtigen Auseinandersetzungen gehabt, wir waren nicht zusammen in wirklich gutes Gelächter ausgebrochen, eigentlich hatten wir noch nicht viel gemeinsam gemacht. Aber jetzt haben wir soviel erlebt, es ist soviel passiert, dass wir selbst einen Bandcharakter geformt haben. Wir sagen zum ersten Mal ´Hier machen MATCHBOX TWENTY ein Album,´ denn nun ist MATCHBOX TWENTY ein eigenes Wesen. Über dieses Album können wir zum ersten Mal sagen, dass es unseren Sound hat."

Mad Season By Matchbox TwentyMad Season By Matchbox TwentyAufgenommen in Atlanta und Nashville während der zweiten Jahreshälfte 1999, wurde "Mad Season By Matchbox Twenty" vom Grammy-Preisträger Matt Serletic produziert - eben jenem Mann, der schon für "Yourself Or Someone Like You" hinter dem Mischpult gesessen hat. Ende letzten Jahres haben MATCHBOX TWENTY für dieses Album, ein Top 5-Hit in den Billboard Charts, den prestigeträchtigen Diamond Award der RIAA erhalten, der selten genug für über 10 Millionen offiziell bestätigter verkaufte Einheiten in den USA verliehen wird, und MATCHBOX TWENTYs Namen in die erlesene Liste jener Künstler einreihte, die diesen Meilenstein in ihrer Karriere erreicht haben.

Sänger Rob Thomas wurde erst kürzlich mit drei Grammy Awards für "Smooth", dem in Zusammenarbeit mit Carlos Santana entstandenen Chartstürmer, geehrt. Der Song brachte Thomas die Ehrentitel "Song Of The Year" (zusammen mit Co-Autor Itaal Shur), "Record Of The Year" (gemeinsam mit Santana, Produzent Matt Serletic und Engineer/Mixer David Thoener) und den "Best Pop Collaboration With Vocals" Award ein, den er sich ebenfalls mit Carlos Santana teilte, ein. Thomas´ dreifacher Erfolg war die zweithöchste Gesamtwertung der 42ten Grammy Awards, die nur von Santana übertroffen wurde.

Thomas, der in allen Kategorien, für die er nominiert war, auch gewann, erhielt schon 1998 eine Grammy-Nominierung für die MATCHBOX TWENTY Hitsingle "Push" in der Kategorie "Best Rock Performance By A Dou Or Group With Vocals". Neben seinen anderen Auszeichnungen erhielt er zusammen mit Mariah Carey, Shanian Twain und Sarah Mc Lachlan den "Pop Songwriter Of The Year" Award 1999 der BMI in Anerkennung seiner Urheberschaft von drei Songs, die zu den meistgespielten Titeln des Jahres gehörten.

Rob Thomas, der auf einer deutschen Militärbasis geboren wurde, pendelte einen Großteil seiner Jugend zwischen seiner Großmutter in South Carolina und seiner Mutter in Floria hin und her. Nachdem er sowohl die High School als auch sein schwieriges Familienleben hinter sich gelassen hatte, trieb sich der 17jährige Rob im Südosten der USA per Anhalter herum. Die einzige Konstante im Leben des jungen Mannes war die Musik, sein inspirierender Soundtrack, der von Künstlern wie Al Green und Van Morrison bis Elvis Costello und R.E.M. reichte.

Nachdem er sich in der Gegend von Orlando niedergelassen hatte, fand er in Schlagzeuger Paul Doucette und Bassist Brian Yale musikalisch Gleichgesinnte, woraufhin die drei ihre Partnerschaft besiegelten. Um die Band zu vervollständigen, rekrutierten sie die Gitarristen Adam Gaynor geradewegs aus seinem Job in den Criteria Recording Studios in Miami, und Kyle Cook aus seinem Studium am Atlanta Institute of Music. MATCHBOX TWENTY war geboren.

Mad Season By Matchbox TwentyMad Season By Matchbox TwentySo schnell wie sich die Band gefunden hatte, sahen sich MATCHBOX TWENTY auch vom Label Lava/Atlantic unter Vertrag genommen, um bald darauf ihr 96er Debütalbum mit dem Produzenten Matt Serletic (Collective Soul, Aerosmith) aufzunehmen.

Alle fünf Single-Auskopplungen von "Yourself Or Someone Like You" - "Long Day", "Push", "3am", "Real World" und "Back 2 Good" - wurden Favoriten der US-Radiostationen. Mit ihren fesselnden Videos, die auf MTV und VH1 in der Heavy Rotation liefen, bewies die Band, dass ihre Talente nicht nur musikalischer, sondern auch visueller Natur sind. "Yourself Or Someone Like You" konnte sich zudem in der Top 10 der 98er Ausgabe "Year In Music" des Spin Magazins platzieren, während Rob Thomas, der charismatische Frontmann von MATCHBOX TWENTY in der People-Liste der "50 Most Beautiful People In The World" auftauchte.

Von all dem Geschehen um sie herum unbeirrt, tourten MATCHBOX TWENTY, wobei die Venues immer größer wurden und trotzdem ausverkauft waren. Nachdem sie Amerika im Stirm erobert hatten, bestand die nächste Herausforderung darin, ihre Musik auf den anderen Kontinenten bekannt zu machen. Auf eine Serie von Auftritten in Europa folgte ihre erste Tour in Australien, wo MATCHBOX TWENTY vor restlos ausverkauften Häusern spielten, inklusive einem fünftägigen (!) Aufenthalt in Sidney.

1999 spannte die Band aus und bereitete sich danach schon wieder auf ihren zweiten Output vor. Als MATCHBOX TWENTY im August des Jahres die Tree Studios in Atlanta betrat, wurde schnell klar, wie sehr sich die Band seit ihrem Debüt weiterentwickelt hatte.

"Wir sind als Menschen gereift, was auch die Musik reflektiert," führt Gitarrist Kyle Cook aus. "Ich meine, wir haben einige Veränderungen vorgenommen, die aber nicht auf Kosten der Songs gehen. Das erste Album war eher gerade drauflos gespielt - eine Rockscheibe. Ich glaube, wir sind jetzt einen Schritt weiter."

"Jeder in der Band hat wirklich Fortschritte gemacht," sagt Bassit Brian Yale. "Der Unterschied zwischen MATCHBOX TWENTY von vor vier Jahren und heute, mit all den Erfahrungen, die wir auf unseren Touren gesammelt haben, ist wie Tag und Nacht."

In der Tat wartet "Mad Season By Matchbox Twenty" mit einer Fülle von Erweiterungen des musikalischen Spektrums von MATCHBOX TWENTY auf. Vertrackte Instrumentierungen und heftige Bläsereinsätze sind Teil des neuen Albums, das wiederum mit Hilfe des Produzenten Matt Serletic aufgenommen wurde.

Obwohl Thomas natürlich nach wie vor die Zentrale Figur in Sachen Songwriting ist, präsentieren MATCHBOX TWENTY auf ihrem neuen Album die ersten Kompositionen von Cook und Doucette, der zusammen mit Thomas für "Stop" verantwortlich zeichnet, während Cook "More Of The Same" geschrieben und eingesungen hat.

"Mad Season By Matchbox Twenty" präsentiert das Quintett stärker als je zuvor, ohne jede Scheu, sich der Herausforderung zu stellen, einen würdigen Nachfolger für ihr monumental erfolgreiches Debüt abzuliefern. Wenn MATCHBOX TWENTY in den vergangenen Jahren etwas gelernt haben, dann ist es die Erkenntniss, das es ausschließlich die Musik ist, die zählt.

Oder mit den Worten von Rob Thomas gesprochen: "Du schreibst die Songs, du gehst ins Studio und setzt alles daran, eine wirklich gute Platte aufzunehmen. Ist sie aber erst einmal veröffentlicht, kannst du nur noch hoffen, dass die Leute sie auch mögen."

http://www.eastwest.de

 

 

 

 


 

Powered by form4

Bei Fragen, Anregungen oder Beiträgen eMail an info@bloom.de.
Für die Richtigkeit der oben stehenden Artikel übernehemen wir keine Gewähr.